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Wissenswertes über die Streuobst- und Blühwiese

Einweihung am 27. August 2022

 

Herr Uwe Ebeling hat anlässlich der Einweihung der Streuobstwiese einen Rundgang für alle Interessierten angeboten und viel Wissenswertes über die Streuobstwiese berichtet. Das möchten wir gern an alle Interessierten weitergeben (Text von Uwe Ebeling).

 

Rundgang über die Streuobstwiese

 

- Erklärung an der Hinweistafel, Einweisung in die einzelnen Standorte

- Erklärung der Baumarten (botanisch) Malus – Apfel

Prunus – Steinobstgewächse Rosengewächse

Pyrus – Birne Rosengewächse

 

Begriffsbestimmung Streuobstwiese

 

- Eine von Menschen geschaffene Kulturlandschaft

- Die Obstbäume stehen verstreut auf einer Wiese, doppelte Nutzung Weidfläche Vieh

- Hochzeiten der Streuobstwiesen waren im 18./19. Jahrhundert

- Ende der Streuobstwiesen in den 1960/70 Jahren, Flächennutzung, Bauplätze usw.

 

Pflege der Streuobstwiese

 

- Die Obstbäume sollten regelmäßig sach- und fachgerecht geschnitten werden, damit sie nicht
vergreisen

- Im Jungbaumstadium ist ein regelmäßiges und tiefgründiges Wässern unbedingt erforderlich

- Zwei Mahdgänge sind im Regelfall im Jahr erforderlich, damit sich eine Artenvielfalt in den ein-
zelnen Gras- bzw. Wildblumen entwickeln kann

 

Natur- und Artenschutz

 

- Insektenhotel

  • Brut bzw. Nistmöglichkeiten für verschiedene Insekten, Bienen usw.

 

- Benjeshecke

 

  • Erklärung der Funktion: Benannt nach dem Gärtnermeister Benjes

  • Entstanden, nachdem Gehölzstreifen im freien Gelände verschwunden sind

  • Flächennutzung in der Landschaft

  • Locker aufeinander geschichtetes Astwerk! Keine Verdichtung!

  • Lebensraum für Kleinlebewesen und auch Nistmöglichkeiten für Vögel

  • Evtl. Pflanzen, die wild auflaufen

 

Wildblumenwiese

 

  • Auf der Wildblumenwiese herrscht reges Leben der verschiedensten Insekten

  • Es ist der Lebensraum von Bienen, Hummeln und natürlich Schmetterlingen

  • Und so schließt sich der Kreis

  • Wildblumenwiese und Insektenhotels als Nist- bzw. Brutmöglichkeit

  • Pflegearbeiten: 1 bis 2 mal jährlich mähen

  • Achtung! Für die Insekten – nicht alles auf einmal!

 

Zukünftige Projekte

 

 

  • In dem Bereich der Holzhütte wir ein Schulgarten inkl. Wall und Hochbeeten angelegt. Beerensträucher werden im Herbst gepflanzt. Eine Trockenmauer wird angelegt.

  • Lebensraum für Eidechsen und andere Kleinlebewesen

  • Außenrandgestaltung durch Bepflanzung z. B. Haselnuss, Walnuss und Speierling

  • Tor- und Zaunarbeiten