Ein Gartentor mit einem Schild mit der Aufschrift Ende

Ein schwerer Abschied

Warum wir das Projekt Streuobstwiese aufgeben müssen

Es sollte eine Wohlfühloase mitten in Abbensen werden – ein Ort, an dem Natur auf Gemeinschaft trifft. Wo heute eine lebendige Streuobst- und Blühwiese steht, war früher ein ungenutzter Sportplatz. Dank der Gemeinde Edemissen, die uns das Gelände kostenlos verpachtet hat, konnten wir vor einigen Jahren ein Herzensprojekt ins Leben rufen: Eine Stätte für Groß und Klein, die zum Verweilen, Lernen und Wohlfühlen einlädt.

Ein Kraftakt, der nur gemeinsam möglich war

Was seitdem entstanden ist, passierte mit unendlich viel Herzblut, harter Arbeit und natürlich auch finanziellem Aufwand. Ein solches Projekt stemmt man nicht allein. Wir blicken voller Dankbarkeit auf all die Menschen und Organisationen, die diese Oase überhaupt erst möglich gemacht haben:

  • Uwe Ebeling und sein Team: Sie haben den Boden vorbereitet, unzählige Bäume gepflanzt, Benjeshecken angelegt, Bänke aufgestellt, das Insektenhotel gebaut und den Zaun gesetzt.
  • Unsere Sponsoren & Baumpaten: Ohne eure finanzielle und ideelle Unterstützung wäre das Projekt schon in der Startphase nicht denkbar gewesen.
  • Vermilion Energy: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben tatkräftig angepackt und uns bei der intensiven Pflege der Wiese geholfen.
  • Die Freiwillige Feuerwehr Abbensen: Sie hat dafür gesorgt, dass uns nie das Wasser ausgeht, und unseren Wasserwagen immer wieder kostenlos befüllt.
  • Bauer Harms: Er hat die Wiese regelmäßig und kostenlos für uns geschlegelt.
  • Die lokalen Kindertagesstätten: Sie haben eigene Beete bekommen, die von den Kindern mit Stolz und Eifer beackert wurden.

Ihnen allen gilt unser tiefster Dank. Gemeinsam haben wir einen wunderschönen Ort geschaffen.

Wenn Zerstörungswut die Hoffnung nimmt

Doch leider hat diese Geschichte kein glückliches Ende. Schweren Herzens müssen wir heute sagen: Wir können nicht mehr.

Es vergeht kein einziges Jahr, in dem unsere Streuobstwiese nicht Opfer von mutwilligem Vandalismus wird. Es begann mit dem Absägen eines frisch gepflanzten, teuren Baumes. Es folgten die Zerstörung unserer Hütte, kleinere Brandstiftungen und gipfelte nun in der kompletten Demolierung eines Pavillons samt Bänken und Tisch. Nichts wird verschont – selbst vor den Beeten der Kindergartenkinder machten die Randalierer keinen Halt.

Jedes Mal haben wir aufgeräumt, repariert und weitergemacht. Doch die ständige Zerstörung unserer ehrenamtlichen Arbeit zehrt an den Kräften. Die Grenze des Machbaren ist für uns erreicht.

Wie es jetzt weitergeht: Wer übernimmt die Oase?

Es fällt uns unendlich schwer, aber wir geben auf. In diesem Jahr werden wir uns noch wie gewohnt um die Pflege der Streuobst- und Blühwiese kümmern. Danach ist für uns als Generationenhilfe Schluss.

Es ist ein wunderschöner Ort, und es bricht uns das Herz, ihn aufzugeben. Deshalb unsere Frage an die Gemeinschaft: Gibt es Vereine, Institutionen oder Gruppen in der Region, die sagen: „Wir machen weiter“?

Wir würden uns wünschen, dass diese Oase in Abbensen überlebt. Wenn ihr Interesse habt, das Projekt zu übernehmen und fortzuführen, meldet euch bitte direkt bei uns.

Euer Team der Generationenhilfe Jung und Alt

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